WICHTIG: Damit Regions auf den Repeatern funktionieren, sollte Firmware 1.12.0 installiert sein. Frühere Versionen ab Version 1.10.0 enthalten bereits eine Teil der Funktionen, aber nicht alle. Es ist nicht empfohlen, Regions mit einer Firmware älter 1.12.0 zu nutzen! Firmware vor 1.10.0 kennen gar keine Regions und leiten alle Nachrichten einfach weiter. Ein Update auf 1.12.0 ist dringend empfohlen!
Damit Regions und Scopes funktionieren, müssen alle Repeater-Admins ihre Repeater entsprechend konfigurieren. Es müssen sowohl die Basis-Regions als auch die regionalen Regions eingetragen werden. Wie das funktioniert, wird hier erklärt.
WICHTIG: Dieses Feature kommt erst mit App-Version 1.39.0, die aktuell noch nicht in den App-Stores für Android/iOS zu finden ist. Im offiziellen Web-Client ist das Feature aber bereits enthalten. Zur Nutzung muss sowohl der Companion, als auch der Repeater auf Firmware 1.12.0 geupdatet sein!
Um die Regions direkt über die App zu verwalten, muss man sich auf dem entsprechenden Repeater einloggen und hat dann einen neuen Menüpunkt „Manage Regions“ in den Settings des Repeaters. Dort kann man Regions hinzufügen/löschen und aktivieren/deaktivieren.
Bei der Eingabe des Region-Namens ist kein # (Hashtag) am Anfang mehr erforderlich, da intern alle Regions als Hashtag-Region interpretiert werden.
Die Settings unterstützen entgegen der CLI keine Parent-Verknüpfungen der Regions (Hiearchie), d.h. die Regions werden als flache Liste angezeigt und angelegt. Ist wird empfohlen, auf das Anlegen von hierarchischen Regions zu verzichten, solange nicht klar ist, ob und wie diese zukünftig genutzt werden.
WICHTIG: Dieses Feature funktioniert bereits mit der aktuellen App-Version (1.38.0). Zur Nutzung aller Kommandos muss trotzdem sowohl der Companion, als auch der Repeater auf Firmware 1.12.0 geupdatet sein!
Hat man sich per App auf dem Repeater eingeloggt, kann man die Regions auch per Command Line (CLI) verwalten.
WICHTIG: Funktioniert erst ab Firmware 1.12.0
> region *^ F -> OK
Mit dem Befehl region werden die auf dem Repeater konfigurierten Regionen angezeigt. Bei einem „frischen“ Repeater wird nur die Wildcard-Region (Stern) angezeigt.
Das ^ (Dach) hinter dem Stern bedeutet, dass dies aktuell die Home-Region ist.
Das F am Ende bedeutet, dass hier „Flooding“ eingeschaltet und damit diese Region aktiviert ist. Regionen ohne F sind daher deaktiviert und werden nicht weitergeleitet.
> region list allowed *^ F -> OK > region list denied #die-hier-nicht-weil-kein-F-am-Ende -> OK
Mit region list allowed oder region list denied kann man sich nur die aktivierten/deaktivierten Regions anzeigen lassen. Auch hier ist die Ausgabe auf 160 Zeichen begrenzt.
WICHTIG: Dieser Befehl ist nicht das Gegenstück zu save und dient nicht dazu, die Regions aus dem Speicher des Device zu laden!
WICHTIG: Die Hierarchie der Regions hat keinen Einfluss auf das Matching beim Weiterleiten, sondern dient nur der strukturierten Organisation der Regions auf dem Device. Es wird empfohlen, auf hierarchische Eingabe zu verzichten, solange der Nutzen und die Auswirkungen nicht klar sind.
> region load > #de F > #de-he F > -> OK - loaded 2 regions
Mit dem Befehl region load kann man nachfolgend zeilenweise eine Liste der Regionen über die CLI eingeben, die dann die bestehende Liste auf dem Repeater überschreibt!
Im Beispiel oben würde man die Region-Liste auf #de und #de-he setzen und beide mit F direkt aktivieren.
Wichtig zu beachten sind die Leerzeichen vor den Regionen, die die Hierarchie ausdrücken. So hängt #de unter der Wildcard-Region und #de-he unterhalb #de.
Der Befehl wird abgeschlossen, in dem eine leere Zeile als letztes gesendet wird. Falls man den Befehl über die Remote CLI (mittels Companion/App) gestartet hat und abschließen möchte, muss man in der App ein einzelnes Leerzeichen senden.
> region load > -> OK - loaded 0 regions
Ein region load mit direkter Leezeile dahinter, lädt KEINE Region und löscht die interne Region-Liste!!
Das kann hilfreich sein, um über die Remote CLI (mittels Companion/App) die Regions auf dem Repeater komplett zu löschen und eine „frische“ Konfiguration zu starten.
WICHTIG: Die Hierarchie (Parent) der Regions hat keinen Einfluss auf das Matching beim Weiterleiten, sondern dient nur der strukturierten Organisation der Regions auf dem Device. Es wird empfohlen, auf hierarchische Eingabe zu verzichten, solange der Nutzen und die Auswirkungen nicht klar sind.
> region put #de -> OK > region put #de-he #de -> OK > region remove #de -> Err - not empty > region get #de #de F -> OK > region remove #de-he -> OK
Mit dem Befehl region put kann man eine einzelne Region zur Liste hinzufügen.
Als ersten Parameter gibt man den Namen der neuen Region an.
Der zweite Parameter für den „parent“ ist optional. Lässt man ihn weg, wird die neue Region automatisch unter die Wildcard-Region gehängt. Mit der Parent-Region kann man die Regionen hierarchisch ablegen, was rein der Optik dient und keinerlei Auswirkungen auf das Matching hat. Jede Region zählt trotz Hierarchie für sich alleine und der Name wird mit dem Scope 1:1 gematcht. #de und #de-he haben keinerlei Beziehung zueinander, auch wenn der Name das „logisch“ vermuten lässt.
Mit dem Befehl region remove kann man eine einzelne Region wieder von der Liste löschen.
Mit dem Befehl region get kann man die Infos zu einer einzelnen Region abrufen, oder prüfen ob diese existiert.
> region allowf #de -> OK > region *^ F #de F -> OK > region denyf #de -> OK > region *^ F #de -> OK
Mit region allowf kann man eine Region aktivieren. In der Region-Liste erscheint dann ein F hinter dem Namen. Nur wenn die Region aktiviert ist, werden Nachrichten mit diesem Scope weitergeleitet.
Mit region denyf kann man die Region entsprechend deaktivieren.
Es ist auch möglich die Wildcard-Region zu deaktivieren. Damit wird das Weiterleiten von Nachrichten OHNE Scope deaktiviert. Das Flooding sollte hier auf keinen Fall deaktiviert werden, da sonst eine Großzahl der Nachrichten im Netz nicht weitergeleitet werden.
> region save -> OK
Damit alle über die CLI gemachten Änderungen auf dem Repeatern gespeichert werden und nach einem Reboot zur Verfügung stehen, muss unbedingt ein region save ausgeführt werden. Am besten nach jeder einzelnen Änderung durchführen, um nicht aus versehen die ganze Arbeit zu verlieren.
WICHTIG: In der aktuellen Firmware hat die Home-Region keine Bedeutung. Solange deren Zweck und Auswirkung nicht klar sind, sollte auf die Angabe einer Home-Region verzichtet werden.
> region home -> home is * > region home #de -> home is now #de > region * F #de^ F
Mit region home lässt sich die aktuelle Home-Region abfragen und setzen. In der Region-Liste erkennt man die Home-Region an dem ^ (Dach) hinter dem Namen.
Diese Anleitung / Übersetzung wurde nach bestem Wissen erstellt, erhebt aber nicht den Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben und dient lediglich als Hilfestellung.
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