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meshcore:weitere_hardware:autarkerrepeaterstandort

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Standort für autarke Repeater

Anforderungen an den Standort

Autarke Standorte bringen besondere - und teils widersprüchliche - Anforderungen mit sich:

  • Solar-Versorgung:
    Ausreichend sonnige Lage - auch im Winter bei flacher Sonnenbahn, auch bei bewölktem Himmel
  • Sichtfeld:
    Exponierte Lage für gute Versorgung einer großen Fläche - idealerweise auf Gipfel, Sporn/Nase, Kante/Grat
  • Funk-Verträglichkeit:
    Ausreichend Abstand der Antenne zu großen Metallflächen (1-2 Wellenlängen, demnach 30-60cm), die die Wellenausbreitung bei Senden und Empfang stören können. Ausreichend Abstand zu Mobilfunkmasten, deren im Vergleich zu Lora hohe Funkleistung den MeshCore-LoRa-Empfänger 'taub' machen können.
  • Zustimmung des Grundstückeigentümers:
    Ohne Zustimmung des Grundstückeigentümers darf in Deutschland auf fremden Grundstücken kein Repeater angebracht werden! Dies gilt rigoros für Grundstücke mit Einfriedung z.B. per Zaun oder Hecke (Hausfriedensbruch). Zu öffentlich zugänglichen Grundstücken der freien Natur - insb. Wald - mit Ausnahme von Schutzgebieten: Im Sinne einer Analogie siehe die juristischen Ausführungen zur Duldung von Geocaching bei Wikipedia, opencaching.de und naturerlebnis.bayern.de.

Widersprüche in den Anforderungen

Beispiel:
Eine Stadt einige Kilometer 'vor' dem nördlichen Alpenrand soll von einem eher niedrigen Berg der ersten Alpengipfel-Reihe aus mit einem kleinen Solarrepeater versorgt werden.

Daraus ergeben sich folgenden Anforderungen, die bereits in sich widersprüchlich und daher schwierig miteinander zu vereinbaren sind:

  • Lage: Nordhalbkugel (damit Sonne mittags im Süden)
  • Gewünschtes Sichtfeld: Schwerpunkt-Richtung 'Norden'
  • Solarversorgung: Heller Standort - für das relativ kleine Solarpanel

Der Repeater wird damit am Nordhang (bzw. dessen Rand) liegen, der in dieser Lage oft mit Fichten bewachsen ist. Im Winter sind die Tage kurz, damit ist die Solarversergung besonders kritisch. Ganzjährig grüne Bäume verstärken dieses Problem.

Mit etwas Glück ist ein Standort auf einem grob von West nach Ost verlaufenden Grat - oder gar auf einem Gipfel - zu finden: Dort ist der Südhang idealerweise mit Gras bewachsen, der dortige Waldrand des nach Norden angrenzenden Waldes mit Buchen-Bestand (Laubabwurf im Herbst). Dies verbessert die Solarversorgung erheblich.

Andererseits bringen Grate und Gipfel durch die besonders exponierte Lage z.B. Risiken bzgl. Sturm, Blitzschlag und hohen Schneeverwehungen mit sich. Ausserdem reduziert sich die Zahl der Standort-Kandidaten ganz enorm, wenn bei der Vorauswahl statt ganzer Flächen (Nordhänge) nur noch Linien (West-Ost-Grate, Gipfel) berücksichtigt werden. Der Kandidaten-Schwund bei der Ermittlung und Zustimmung des Grundstückeigentümers ist hier noch gar nicht berücksichtigt.

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