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Autarke Standorte bringen besondere - und teils widersprüchliche - Anforderungen mit sich:
Beispiel:
Eine Stadt einige Kilometer 'vor' dem nördlichen Alpenrand soll von einem eher niedrigen Berg der ersten Alpengipfel-Reihe aus mit einem kleinen Solarrepeater versorgt werden.
Daraus ergeben sich folgenden Anforderungen, die bereits in sich widersprüchlich und daher schwierig miteinander zu vereinbaren sind:
Der Repeater wird damit am Nordhang (bzw. dessen Rand) liegen, der in dieser Lage oft mit Fichten bewachsen ist. Im Winter sind die Tage kurz, damit die Solarversergung besonders kritisch. Ganzjährig grüne Bäume verstärken dieses Problem.
Mit etwas Glück ist ein Standort auf einem grob von West nach Ost verlaufenden Grat - oder gar auf einem Gipfel - zu finden: Dort ist der Südhang idealerweise mit Gras bewachsen, der dortige Waldrand des nach Norden angrenzenden Waldes mit Buchen-Bestand (Laubabwurf im Herbst). Dies verbessert die Solarversorgung erheblich. Andererseits bringen Grate und Gipfel durch die besonders exponierte Lage z.B. Risiken bzgl. Sturm, Blitzschlag und hohen Schneeverwehungen mit sich.