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Bevor eigene regionale Regions definiert werden, bitte erstmal nachschauen ob es in der Gegend schon Regions und Festlegungen der Communities gibt:
Sollte Bedarf an weiteren Regions bestehen, sollten diese dringend mit den regionalen Communities abgestimmt werden. Regions funktionieren nur, wenn alle Repeater-Admins diese auf ihren Repeatern konfigurieren. Dazu braucht es Abstimmung und Koordination untereinander. Regions, die nur auf 1-2 Repeatern existieren, sind praktisch nutzlos und sorgen eher für Frust bei den Nutzern.
Bei der Definition von regionalen Regions muss man sich im Vorfeld einige grundlegende Gedanken machen, damit Regions auch einen Mehrwert bringen und nicht eher ein Bottleneck sind. Wichtig ist auch, dass es in Deutschland möglichst einen gemeinsamen Konsens zu Regions gibt und allgemeine Festlegungen auch deutschlandweit umgesetzt werden. Abweichungen vom Konsens führen zu Inselbildung und für den Nutzer unerwartetem Verhalten im Netz.
Nachfolgend einige Hilfestellungen zur Definition von Regions.
Regions sollten möglichst eine Menge an Menschen zusammenfassen, die sehr wahrscheinlich miteinander kommunizieren möchten. Dabei spielen gemeinschaftliche Gesichtspunkte wie Kultur, Gesellschaft, Region und Identifikation eine zentrale Rolle. Der Berliner möchte vielleicht innerhalb seiner Stadt kommunizieren, der gemeine Franke mit anderen Franken, der Ahrensburger gerne im Großraum Hamburg und die Hessen unter sich.
Unter dem Fachbegriff „Raumplanung“ werden in Deutschland auf Grundlage solcher Gesichtspunkte bereits Gebiete definiert, die wir für regionale Regions einfach nutzen können. Diese Gebiete sind bereits klar abgegrenzt, im allgemeinen Sprachgebrauch vorhanden und leicht verständlich. Als Grundlage für Regions könnten dienen:
Neben diesen theoretischen Überlegungen kann man sinvolle Regions auch aus der Praxis ableiten. Wenn es z.B. einen Channel #singles-frankfurt gibt, in dem rege Kommunikation unter Frankfurtern herrscht, könnte frankfurt ein guter Kandidat für eine Region sein.
Im Gegenzug eigen sich starre geografisch getriebene Systeme wie PLZ, Locator oder Gemeindeschlüssel (u.A.) weniger als Regions, da diese Systeme die oben genannten Gesichtspunkte gänzlich außer Acht lassen und die starren Grenzen zwischen z.B. PLZ-Gebieten Menschen eher voneinander trennen, als sie zu verbinden.
Als Merksatz gilt: Regions so klein wie möglich, aber so groß wie nötig! Sowohl bei der Definition der Region, als auch beim Setzen des Scopes in den Channels.
Die Kommunikation in den Channels soll zukünftig bevorzugt immer mit einem gesetztem Scope erfolgen. Daher muss der Nutzer die Möglichkeit haben, den für die Kommunikation passenden und kleinstmöglichen Scope auch auswählen zu können. Ein Channel #singles-frankfurt sollte auch nur mit dem Scope frankfurt genutzt werden, ein Channel #singles-hessen entsprechend mit dem Scope de-he usw. (Das Thema Verschachtelung von Scopes wird im nächsten Abschnitt im Detail besprochen.)
Nach oben hin gibt es keine zwingende Limitierung der Regions, allerdings belasten große Regions das Netz erheblich mit Flood-Traffic. Entsprechend dem obigen Merksatz braucht es also gute Gründe, warum man seine Nachrichten z.B. mit dem Scope europe sendet. Auch wenn große Regions damit eher problematisch wirken, sind sie dennoch wichtig und sollten auf den Repeatern auch immer vorhanden sein. Dies hat zwei maßgebliche Gründe:
Zu kleine Regions bringen allerdings schnell Nachteile mit sich. Als kleinste Einheit empfehlen sich Regions, die durch mehrere Repeater redundant versorgt werden können, ohne dass die Reichweite der Repeater zu erheblichen Überlappungen führt. Wenn z.B. zwei Regions auf gleicher Ebene durch den selben Repeater zu 100% versorgt werden können, bringen die Regions keinen Nutzen.
Kann man und muss man, um dem Nutzer verschieden Große Regions zur Auswahl anzubieten, bzw. um